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ACOS senken, ohne Umsatz blind zu kürzen: Ein praktischer Amazon-Ads-Ansatz

Wie Amazon-Verkäufer Kampagnen, Suchbegriffe und Budgets strukturiert prüfen, bevor sie Gebote ändern oder profitable Nachfrage abschalten.

Praxisleitfaden von SellerEU

Ein hoher ACOS ist nicht automatisch ein Grund, alle Gebote zu senken. Entscheidend ist, welche Kampagnen profitabel wachsen, welche Suchbegriffe nur Kosten erzeugen und ob das Listing die Nachfrage in Verkäufe umwandelt.

01

Mit Suchbegriffen statt nur mit Kampagnen beginnen

Exportieren Sie einen ausreichend langen Zeitraum und markieren Sie Suchbegriffe nach Ausgaben, Bestellungen, Umsatz, Klicks und Conversion. Begriffe ohne relevanten Suchintent gehören nicht automatisch in dieselbe Entscheidung wie Begriffe mit hoher Sichtbarkeit, aber zu wenig Listing-Qualität.

Negative Keywords sollten mit einem klaren Grund und Datum dokumentiert werden. So bleibt nachvollziehbar, warum ein Begriff ausgeschlossen wurde und wann die Entscheidung erneut geprüft werden sollte.

02

Budget nach Rolle und Ziel verteilen

Trennen Sie Kampagnen nach ihrer Rolle: Discovery, profitable Skalierung, Markenabsicherung und Produktziel. Ein einheitliches Ziel für alle Kampagnen führt oft dazu, dass Tests zu früh beendet oder profitable Kampagnen unnötig gedrosselt werden.

Bewerten Sie Änderungen nicht isoliert an einem einzelnen Tag. Saison, Lagerbestand, Preis, Coupons und Buy Box können Kennzahlen stark beeinflussen.

03

Listing und Ads gemeinsam betrachten

Wenn Klicks vorhanden sind, aber Käufe ausbleiben, liegt die nächste Maßnahme nicht immer im Gebot. Titel, Bilder, Preis, Reviews, Varianten und Lieferbarkeit beeinflussen die Conversion. Ein Ads-Audit sollte deshalb klare nächste Schritte für Kampagnen und Listing liefern.

Hinweis: Dieser Artikel dient der operativen Orientierung und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Produktberatung.

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